23. Oktober 2014

Spärlich

Meine Beiträge diesen Sommer sind genau so spärlich geflossen wie das Wasser in meinem Brunnen!

- Der Sommer war allerdings auch wie geschaffen um nicht die Zeit am Computer zu verbringen. Monatelang kam kein Tropfen Regen, monatelang war der Brunnen trocken. Erst seit ein paar Wochen kann ich wieder Wasser pumpen.
- Ich habe gebadet, im Gras vor den Bienenbeuten gelegen oder ihnen durch die Fenster zugeschaut, Land und Leute besucht, gebadet, im Garten ein wenig gearbeitet (meist gegossen), den Pinsel geschwungen und die weißen Ecken und Giebel gemalt, gelesen, gebadet, zwei weitere Sonnenfänger gebaut, geradelt, einen Baum gefällt, vier umgeblasene Bäume zersägt, gerentet, gebadet...

- Aber auch ein ”Kindheitssommer” hat ein Mal ein Ende...und das kam jetzt mit Bescheid.
Knapp fünf Grad mitten am Tag, die grauen Wolken hängen tief, die Bienen zeigen sich nicht.

- Dafür habe ich Zeit um neue Bienenbeuten zu bauen denn die nächste Saison habe ich vor Ableger zu bilden, die Ziehharmonika kommt wieder zu Ehren und das Schreiben wird wohl wieder mehr in den Vordergrund rücken.


- In diesem Sinne...

PS Die Seefahrt fehlt mir absolut nicht!

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23. August 2014

Vom Winde verweht

Nein, nicht ich, auch wenn ich wenig schreibe. Allerdings der Sommer war innerhalb zwei Tagen zu Ende.

- Auch unendlich scheinende Sommer gehen zu Ende, aber so abrupt habe ich dann doch nicht gedacht dass es geschehen würde.

- Mitte August, eben noch an einem Waldsee gelegen, gebadet und alles atmete Sommer und über 25 Grad und zwei Tage später war der Sommer vorbei.
Gerade mal 18 Grad, die Nächte kühler.
Die Tiefdrucke geben sich die Hand und bringen, seit über zwei Monaten zum ersten Mal wieder Regen, Regen der noch vor ein paar Wochen Wunder bewirkt hätte und jetzt statt dessen den Bauern die Ernte verdirbt.

- Trocken ist es noch immer, der Brunnen ist seit Wochen versiegt (zum zweiten Mal in all den Jahren) und als ich heute ein paar Gewächse einpflanzte so konnte ich sehen dass der Boden kurz unter der Oberfläche noch immer staubtrocken ist.



- Und mit den atlantischen Tiefs so kam der Wind. Halber Sturm hat den Bienen das Fliegen erschwert aber dafür mein Windrad auf Schwung gebracht.

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5. August 2014

Sonnige Kilometer

Zum ersten Mal hat mir die Sonne bei 35 Kilometern ihre Hilfe gegeben...via meinem Elektrofahrrad.

- Als meine Frau mit dem Rad aus der Stadt kam war die Batterie recht leer. Nach einer halben Stunde elektrischem Gebastele war dann der Lader klar um via meiner Solaranlage die Batterie wieder aufzuladen.

- Am folgenden Tag ging es dann bei strahlendem Sonnenschein und bei Gegenwind dann wieder Richtung Stadt.
Der Weg ist recht hüglig und der Gegenwind war ziemlich frisch aber Dank der Hilfe so war das kein Problem und nach ein-dreiviertel Stunde hatte ich die Strecke hinter mir.

- Dass es nicht nur ein sonniger sondern auch der heißeste Tag des Jahres war machte absolut rein gar nichts...

 

- Und jetzt steht der (Draht)-Esel wo er nach getaner Arbeit hingehört...nämlich wohlgefüttert (sprich mit voller Batterie) im Stall.

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