11. September 2008

Oh Weh!

Manchesmal kann es mich richtig packen, das Fernweh, besonders im Herbst beim Ruf der Kraniche. Dann kommt diese Reiselust und Sehnsucht, auch der Sonne nachzureisen statt einem dunklen und kalten Winter hier oben entgegen zu sehen. 

- Aber wie alle Gefühlsregungen, so geht auch diese vorbei. Zum Glück, denn sie hat auch ihren Gegenspieler, nämlich das Heimweh. Manchmal greift auch das um sich und ich möchte einfach nur gerade auf „Svenserum“ sein, am Fenster sitzen und den „lieben Gott einen guten Mann“ sein lassen. 
- Langsam nähert sich allerdings auch das Ende von diesem Törn, weniger als zwei Wochen, und mein Dasein sieht mal wieder vollkommen anders aus. Es dauert immer ein paar Tage, mich daran zu gewöhnen, aber die Stille im Haus und ein leise erzählender Wald wirken unmittelbar beruhigend auf mich. 
- Das erste Glas Wein nach über sechs Wochen Arbeit ohne freien Tag, keinerlei Ansprüche nach mehr als 500 Arbeitsstunden und das Gefühl wohl aufgehoben zu sein lässt die ganze Anspannung abfallen. Der erste Abend, und es gibt kein Gestern und kein Morgen, es gibt nur den wohlverdienten Luxus der Verantwortungslosigkeit für ein paar Stunden. 

- Der „count down“ beginnt am Montag!


- Mein sicherer Ankerplatz.
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