31. Januar 2009

Noch ein Projekt

Diesen Sommer habe ich noch ein Projekt im Auge und das liegt hinter dieser Tür zum Stall verborgen.

- Der vorige Besitzer hat den alten Bretterboden aus der Scheune gerissen da die alten Bohlen verfault waren, aber einen Neuen hat er nicht wieder eingebaut. Nur einen kleinen Teil hat er als eine Werkstatt hergerichtet.

- Auch bei mir hat das nicht allererste Priorität gehabt, aber jedes Mal wenn ich in den Stall komme um Holz zu hacken oder zu holen, dann sehe ich diese 18 m2 Fläche mit einem Holzboden vor meinem inneren Auge. Es kann nicht so schwer sein, dort wieder einen Dielenboden einzubauen und die Idee wie ich es bewerkstelligen kann ist mittlerweile fertig in meinem Kopf.

- Ich muss zwar erst einmal einen Tag lang den Stall leer räumen, (da liegt noch ein Haufen Brennholz und anderes Material herum) und innerhalb einer Woche sollte alles erledigt sein. Wetterunabhängig bin ich ja unter dem Dach und Zeit genug habe ich. Zumal mein Freund mir versprochen hat das Material anzufahren und damit hat er das Transportproblem gelöst.

- Also, weiter geht es mit der Renovierung von „Svenserum“ um diesen Platz so bewohnbar wie möglich zu gestalten und ich stelle mir vor, wie es wäre dort einmal im alten Stile Mittsommer zu feiern.

- Der Stall ist schon immer ein Platz hier oben gewesen, an dem ich mich wohl fühlen kann. 


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

So einen beeindruckenden Abend hatte ich lange nicht mehr: Bin soeben fertig geworden mit dem Lesen Deines Blogs - am Stück, und ich bin schwer beeindruckt. Von der Konsequenz, mit der Du Deinen Weg gehst, von den Bildern, die ich beim Lesen vor Augen hatte und nicht zuletzt von Deinem Schreibstil. Danke, dass ich an all dem teilhaben durfte! Vieles von dem, was Du schreibst, spricht mir so aus dem Herzen.

Das Leben, das Du in Deinem Torp lebst, war jahrelang mein Traum (ja, ja, auch Småland), den ich ad acta legte, weil das Leben eine andere Wendung nahm, keine schlechte übrigens. Auch da wo ich jetzt lebe, kann ich an meinem Ziel des einfache(re)n Lebens und dem der Selbstversorgung arbeiten.

Das was ich bei Dir gelesen habe, ist Leben pur und ganz. Und wenn man ganz lebt und bei dem ist, was man tut, was brauchts dann der ganzen Ablenkungen und Zerstreuungen?!

Ich glaube, Du hast den allerschönsten Heimweg von der Arbeit der Welt. ;o)
Ich wünsche Dir für Dich und Dein wunderbares Fleckchen Erde alles Gute!

Uta.

Kap Horn hat gesagt…

Hej Uta!

Vielen herzlichen Dank fuer Deine positive Kritik und ich hab mich sehr darueber gefreut, dass Du einen beeindruckenden Abend hattest.

Das hält meine Lust am Schreiben wirklich am Leben.

Auch ich wuensche Dir alles Gute, Uta.

Kap Horn