21. November 2010

Ohne Netz und doppelten Boden

In der Informationstsunamizeit von heute bedeutet es für mich der reinste Urlaub, Tage mit seltenem Internetz oder Telefonkontakt zu sein.

- Ich habe diesmal viele Tage im Wald gearbeitet wie ich schrieb. Dabei steckt aus reinen Sicherheitsgründen immer das Handy in der Tasche denn die Arbeit ist nicht ganz ungefährlich. Aber gebrauchen tue ich es sehr selten.

- Genau so habe ich ja auch mobiles Internetz auf „Svenserum“, denn abgeschnitten von der Welt will ich nicht sein, die Möglichkeit mal nach meiner Post zu schauen oder einen neuen Blogbeitrag zu schreiben will ich schon haben.
Nur, auch das kommt selten vor denn es gefällt mir irgendwie nicht den Laptop hier zu öffnen. Dieses Gerät und das Haus sind, wie ich finde, zwei verschiedene Welten.
Die eine Welt ist voller schneller Veränderungen, während das Pendel der Zeit auf der Lichtung in einem viel längerem Takt schwingt, und so können Tage vergehen ohne dass ich „vernetzt“ bin.

- Nur das Radio läuft täglich, denn Nachrichten was so in der Welt geschieht sind mir wichtig. Außerdem ist es eine Art Gesellschaft die ich nicht missen möchte wenn ich hier tagelang vor mich hin werkle.

- Und für mich bedeutet das Freiheit und Entspannung mal für Tage weg von diesem medialen Gebrause zu kommen und mich nur auf wirklich handgreifliche Dinge zu konzentrieren.

- Nicht zu vergessen: hier kann ich mir sogar den Luxus der „reinen Zeitverschwendung“ gönnen die "Nichtstun" heisst, also Zeit die ich nur mit schauen verbringe.
Und genau das leiste ich mir auch immer wieder gerne!


- Von daher: dieses Bild hat also wirklich so etwas wie Seltenheitswert!

Kommentare:

Regenfrau hat gesagt…

Ja kann ich verstehn, leider schaffe ich das zuhause kaum-so eine Informationsauszeit. Aber sobald ich mal weg bin, in den Bergen auf ner Alm, fehlt mir das Zeug null.
Und wie immer: Die Hütte sieht soooooo gemütlich aus :-) Gute Zeit weiterhin!

Kap Horn hat gesagt…

Hej Regenfrau

Da sieht man mal wieder wie uns die rein physische Umgebung beeinflusst!

Und wie die Nähe zur Natur Ruhe bringt.

Dir auch eine gute Zeit!

Anonym hat gesagt…

Hallo !

Hütte und gemütlich!? - ja natürlich - Regenfrau hat so recht!

Ich gehe noch einen Schritt weiter:

ein Paradies um das nicht nur ich Kap Horn beneide - und Ihm weiterhin viel Glück dort wünsche !

Die Kraft, um uns so einfache aber treffende Geschichten zu schreiben kann nur in dieser Umgebung wachsen und entstehen und hilft auch bei uns Mitlesern trotz
Ferne etwas Mut zu entfachen und das Leben wieder mit neuem Schwung anzupacken,in der Hoffnung vielleicht einmal gleiches zu erleben!

Pancho hat gesagt…

Anonym wollte ich das Paradies eigentlich nicht kommentieren deshalb schreib` ich Dir nochmals mit meinem Nickname !

Grß
Pancho

Kap Horn hat gesagt…

Hej Pancho

Paradies?...Vergiss nicht, dort gibt es auch die Schlange!

Und ich habe sie schon getroffen.

Pancho hat gesagt…

Hej Kap Horn,

ja die Schlange....

Aber durch Deine Einstellung zur Natur und zum Leben im Allgemeinen bin ich sicher, dass Du die innere Kraft verspürst dort allen Gefahren erfolgreich zu begegnen.
Wünsch ich Dir !!

Gruß
Pancho

Kap Horn hat gesagt…

Hej Pancho

Ja, das Leben in der Wildnis ist voller Gefahren die bemeistert werden wollen.

;-)