15. September 2012

Ein halbes Tausend

Das hört sich direkt mehr an als fünfhundert (das Programm zählt für mich) denn dieser Beitrag macht die Zahl voll - zu meinem eigenen Erstaunen!

- Zu allererst will ich ein Dankeschön schicken an alle die hier lesen!
Manche seit Anfang an, manche kamen später dazu und haben sich tatsächlich durch alle Beiträge gelesen.
Andere machen nur mal eine Stippvisite oder tauchen sporadisch auf.

Und was „zufällige“Gäste betrifft, so hat mir „Svenserum“ auch solche Begegnungen geschenkt.
Das kann passieren wenn die Grenzenzwischen den Welten verwischt werden, wenn die Natur statt Menschengemachtem  das Sagen hat.

- Meist handelt es ja darum wie ein einfaches Leben aussehen kann, oft um unsere Erde und die Umwelt. Wenig Politik dafür mehr um Energie und Zukunftsaussichten.
Im Grund ist es eine recht bunte Mischung meiner Gedanken mit „Svenserum“ und dessen unmittelbarer Nähe zur Natur als roter Faden.

- Manchmal hab ich schwarz gesehen aber ich habe versucht den Willen auf meine Art für eine lichtere Zukunft zu sorgen immer durchblicken lassen denn im Grunde bin ich ein Optimist.
Ich habe einen hellen Himmel mit dunkeln Wolken am Horizont statt einem dunkeln mit einem Lichtstreifen dort wo die Sonne untergeht.

- Ich schreibe weil es mir hilft meine Gedanken ein wenig zu ordnen, ich schreibe aber auch in der Hoffnung den einen oder anderen Gedankenanstoss zu geben und meine Erfahrungen zu vermitteln.

- Gerade Erfahrungen auf dem Gebiet der anderen Art von Energiegewinnung habe ich Dank dem Torp gesammelt. Das Interesse an neuen Entwicklungen um Energie zu sparen ist eben weil das Haus keinen Stromnetzanschluss hat immer wieder ein Ansporn.
Durch das Interesse habe ich  „nebenbei“ viel über Gleichstrom, Energie und Verbrauch und allgemein mehr Physik gelernt. Aber auch über die Zusammenhänge in der Natur.
So war ich überrascht herauszufinden dass viele typisch schwedische Gewächse genau wie ich Einwanderer sind.
Ich hab mir Bäume fällen und Pumptechnik angeeignet (wobei ich unfreiwillig eine Nachhilfestunde nehmen musste als ich einen Baum so genau wie es genauer hätte nicht sein können auf meine erste Pumpe legte).

- Und nicht zuletzt: durch „Svenserum“ werde ich immer wieder daran erinnert welchen Luxus ich im Haus in der Stadt genießen kann!
Ein Luxus dem die noch immer billige Energie zu Grunde liegt.

- Damals baute Roms Reichtum auf die billige Energie oder Arbeitskraft der Sklaven, wir bauen ihn heute auf die billige Energie des Öls auf. Wie billig sie ist wurde mir bewusst als ich lernte dass eine Tankfüllung im Auto ungefähr der jährlichen Muskelkrafteines Mannes der 365 Tage im Jahr acht Stunden arbeitet enthält.

- Ich bin auch an meine Grenze gestoßen wo ich das einfache Leben freiwillig nicht auf mich nehmen wollte und zurück in die Stadt fuhr.
Es war in erster Linie das kalte Haus das an einem eisigen, grau-dunklen Wintertag einfach nicht warm werden wollte.
Aber statt die Flinte ins Korn zu werfen (ich war nahe dran) so habe ich mich umgeschaut wie ich denn das lösen könnte und der Sonnenfänger ist ein Versuch. Die Nanofarbe ein anderer.
Nach wie vor ist die relative Unabhängigkeit meine stärkste Motivation.

-Herausforderungen sind dazu da anzunehmen und daraus zu lernen.

- Ich bin mir allerdings auch bewusst darüber: solange es freiwillig ist, ist es im Grunde genommen in viellerei Hinsicht ein...


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Hej Kap Horn,

dann für die nächsten 500 recht viel Blogtinte ... Ideen, Erfahrungen, Kreativität usf.

wünscht Dir
die Walderdbeere

Kap Horn hat gesagt…

Hej Beere

Danke, ich denke es ist einfacher wenn ich mir das gar nicht erst vornehme...;-)

Anonym hat gesagt…

Hej Käppi,

boah, soo viele Beiträge schon?! *verwundert die Augen reib*
Herzlichen Glückwunsch dazu!
Hier noch lange mitlesen zu können, darauf hofft

die Waldfrau
Anne

Kap Horn hat gesagt…

Hej Anne

Siehst Du, eben noch an Dich gedacht!

...Danke, aber es sind ja auch ein paar Jahre ins Lans gezogen, mal sehen wie das so weitergeht.

Lieben Gruss ins Vulkanische

Käppi