7. Februar 2013

„Business as usual“

Also, ich habe bisher noch keinerlei Veränderungen bezüglich unseres Umweltverhaltens gemerkt.

- Die Börsianer jagen nach wie vor dem Geld nach, „Durchschnittsfamilien“ fliegen nach wie vor nach Thailand, dem Lieblingsziel vieler Schweden im Winter.
Der Straßenverkehr rollt wie gehabt, die Klamotten finden mehr Absatz denn je.

- Es scheint also als wäre alles beim Alten, es gibt keine Umwelt um die man sich Sorgen machen muss, auch nicht  um die Zukunft der eigenen Kinder willen.
Es ist also alles bestens und im Lot und wir können einfach weitermachen wie bisher.

- Wir tun vielleicht das worin wir am besten sind. Das Volk konsumiert, je mehr je lieber, die Kapitalisten reiben sich die Hände weil wieder eine (kleine) Gas- oder Ölschieferquelle gefunden wurde, die Politiker verhandeln.
Dass keines davon auch nur annähernd etwas zur haltbaren Entwicklung beiträgt spielt keine Rolle, wir weiterhin jede Menge unsinnige Sachen kaufen, man Geld nicht essen und mit physikalischen Gesetzen nicht verhandeln kann ist eine reine Nebensächlichkeit.

- Und da ja alle ihren „Geschäften“ nachgehen, so tue ich das natürlich genauso.

- Auch dieses Jahr werde ich wieder den Garten in der Stadt bestellen, Lauch und Kartoffeln im Wald setzen. Ich werde mich weiterhin darum bemühen die Sonne anzuzapfen.
Vielleicht werfe ich alle Kalkuele ueber den Haufen und installiere Photovoltaik auf dem Dach in der Stadt.

- Auch ich werde ungefähr 50 Liter Benzin im Monat im Auto gebrauchen, allerdings beginnt jetzt bald  wieder die Radsaison und mein „easy rider“ kommt zum Einsatz.

- Ich werde aber auch weiterhin die Augen nach alternativen Möglichkeiten offen halten und mal sehen ob schlauere Köpfe als meiner irgendwelche neuen Ideen haben.

Rembrandt "Der reiche Narr"

- Also auch bei mir: „Business as usual“!


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Kommentare:

Annette hat gesagt…

Hej,

jaja, so ist es eben, die Routine nimmt einen mit...!

Ich habe nach einem absolut nervigen Tag mit zwei versteckten Trojanern und zahlreichen Telekom Telefonaten, weil mein Router mehrfach abgestürzt ist, nun schon ein Glas Chardonnay genossen und es wird nicht das letzte sein...die Flasche ist noch nicht ganz leer...und nun ist es mir gleich mal egal...diese verdammte Technik, ohne die man schon fast nicht mehr leben kann!!


Liebe Grüsse in die Ferne, sicher nicht mehr Riga, oder?

Annette

Kap Horn hat gesagt…

Hej Annette

Ich hab ja auch jeden Tage viele Stunden mit dieser Technik zu tun...ein Grund mehr fuer mich an Land einfach Abstand davon zu gewinnen!

Skål von der mittleren Ostsee!

Kiel Holtenau morgen kurz nach Mitternacht!

Kap Horn