20. Februar 2013

Einfach leben

scheint immer schwieriger zu werden...

- Unsere Welt ist wirklich sehr komplex geworden und die Ansprüche steigen beinahe täglich.
Ob es die „suche-Dir-Deinen-eigenen-Stromlieferant“, „1000-und-einen-Wege-ins-Glück“ oder "schmal-werden-ohne Hunger“, die Klima- „wie-verhältst-Du-Dich“ Frage ist.
Ständig wird Stellungnahme erwartet.

-Oder gar verlangt?

- Sei es ein „neues“ Operativsystem oder Telefon, facebook (das ich vor Jahren „getestet“  und als fuglos oder genauer Unfug für mich habe sein lassen) die nächste Wahl, welches Shampoo oder Sonstiges. Ständig stürmt Information auf den/die/das und in erster Linie „es“ auf uns ein, – und scheinet zu funktionieren, sonst gäbe es nicht alle diese unsinnig gestaltet Werbung...

- Warum sonst laufen wir wie „Zombies“ mit einem „apparatschnik“ durch die Gegend und sind überall und ständig „on line“? Wir scheinen es zu wollen denen zu folgen die unseren Willen täglich, stündlich und bald womöglich minutlich versuchen zu beeinflussen.

- Wir sind überall!

- Nur nicht da wo wir gerade sind.

- Oder, selbst seit einem halben Jahr Hundebesitzer, so sehe ich wie die „Herrchen und Frauchen“ mit ihrem  Hund unterwegs sind, ständig ins Telefon „quasseln“ und der Hund, der bleibt „auf der Strecke“ auf der beide ja unterwegs...sind?
Die (kranke )Werbung zeigt genau das als „wunderbar“ um das Quasellprodukt zu verkaufen, als sei es die richtige Art mit einem Hund unterwegs zu sein.

- Wir bekommen ständig „gezeigt“ wie wir sein sollen...

- Eines ist für mich auf ein Neues oder wieder einmal klar geworden seit dem ich hunderte von Kilometern mit einem Hund an mir, vor mir, hinter mir und an meiner Seite unterwegs gewesen bin.

-  Worauf es für mich ankommt?
...Schlicht und einfach da zu sein!
Eine Kunst welche ich von einem Hund gezeigt bekommen kann da er sie sich in sich hat.

- Ich werde also auch weiterhin dank dem Hund lernen, miteinander zu laufen...egal ob dick oder dünn,


- denn ein Hund ist „simple...living“ in sich selbst.


***

Kommentare:

Martina Bartsch hat gesagt…

Diese "Quasselkrankheit" ist auch bei uns sehr ausgeprägt. Statt die schöne Natur anzuschauen und den Hund zu beobachten. Schlimm
LG Martina

Uschi hat gesagt…

Hallo Käpt`n,

ich kann dir nur beipflichten was Du über Hunde gesagt hast. Ich habe von keinem Lehrer so viel über das Leben gelernt wie von meinen Hunden.
Hunde leben im "Hier und Jetzt" und nehmen jeden Moment als den einzigen den es zu leben lohnt.
Wir hetzen nur durchs Leben, planen nur unser Zukunft und vergessen dabei das Leben nur jetzt statt findet.

PS: Werbung wird bei mir seit 20 Jahren nicht mehr anghört oder angeschaut, jede Fernbedienung hat einen "Ton-aus-Schalter.

In diesem Sinne wünsch ich Dir noch viele Lehrstunden von Skip

Gruß aus dem verschneiten Bayern

Uschi und Henry

Kap Horn hat gesagt…

Hej Martina

Tja, ich sehe ja auch Menschen die mit ihren Freunden unterwegs sind und ins Telefon quasseln...
LG
Kap Horn

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Hej Uschi und Henry

Ja, ein Hund kann ein guter Lehrer sein wenn man offen dafuer ist.
So merke ich wie wichtig es fuer Skip ist dass ich "Haltung annehme" zusammen mit ihm denn damit gebe ich ihm die richtige Sicherheit als sein "Hundefuerher".

Es werden sicher wieder etliche Kilometer wenn ich in knapp zwei Wochen an Land bin...

Skip ahoi

Kap Horn