18. Dezember 2013

Long time - no write

Nicht nur lange nicht geschrieben, sondern die vergangenen Wochen habe ich mir den Luxus geleistet mehr oder weniger alles was “Medien” heisst schlicht und einfach den Rücken zuzukehren.

-Nach Wochen an Bord wo Computer und Mails, Internetz und auch Fernsehen mehr oder weniger den Tagesinhalt ausmachen, so hatte ich ganz einfach „die Nase voll“.
Ein anderes Resultat davon: der Nummerpresentatör des Telefons ist abgemeldet und damit genau so der „Stress-des-Wer-hat-angerufen?“ in meiner Abwesenheit.

- Statt dessen habe ich mich handwerklich betätigt und nicht nur den „x-ten“ Sonnenfänger gebaut, sondern auch eine weitere Warré Beute.
Diesmal allerdings ein wenig verändert um eventuellen Kondensproblemen vorzubeugen.
Die Innenmasse sind noch immer die gleichen geblieben, aber eine extra Dämmschicht mit Hobelspänen kam dazu.




- Außerdem wurde „Skip“ kastriert und war damit erst einmal für eine Woche „Patient“.
Zu unserer Erleichterung ging es ihm aber schnell wieder besser, keine Komplikationen, nach zehn Tagen war er wieder kreuzfidel und die langen Spaziergänge wurden auf ein Neues ein Teil des Tages.




- Dann mit Hilfe von „Ingvar“ und seinem weltbekannten Möbelhaus eine Ein-Zimmer-Wohnung in Stockholm eingerichtet und dort ein paar Tage verbracht.
Zwischendurch einen viertägigen Erste Hilfe Kurs auf Åland, den Inseln zwischen Schweden und Finnland, besucht der wirklich seine Zeit wert war.


- Irgendwo hatte ich dann auch Zeit genug um ein paar Tage und Nächte im Wald zu verbringen und dort im November die „Früchte meiner Arbeit“ zu geniessen.
Statt wie bisher bei um die Null oder vielleicht zwei Grad anzukommen, so fing ich bei sechs Grad und bedeutend weniger relativer Luftfeuchtigkeit an.

- Schnell Küchenherd, den gossen Ofen und auch das Kanonenöfchen oben „angekurbelt“, schon zwei Stunden später waren es zwölf Grad und zwar überall dank dem „Eco-fan“ der die warme Luft schnell verteilte.

- Dann kam die Sonne auf meinen neuen Hybrid-Sonnenfänger und die Temperatur machte einen wirklichen Sprung. Die schon 28 Grad warme Luft (draußen vier Grad) blies über den jetzt heißen Küchenherd und vier Stunden später seit dem ich in das Haus kam waren es ganze 22 Grad, vom Boden bis zur Decke, selbst der Anbau wurde angenehm erwärmt.

- Und die nanobehandelte Nordwestwand war wärmer als je zuvor...
Noch nie in all den Jahren war es so schnell so trocken-warm und gemütlich geworden!!!
Und noch dazu Sonne im Wohnzimmer um diese Jahreszeit. Auch das hatte ich nie zuvor.


- Es gab dann am Abend nur noch eine Stelle die wärmer war mit 75o und 100 % Luftfeuchtigkeit...nämlich die Sauna!

***

Kommentare:

Uschi hat gesagt…

Hallo Käpt`n

Schön wieder von Dir zu hören.

Wir leben schon seit einigen Jahren ohne Lügen aus dem Fernseher und aus der Presse, und ich muß sagen es lebt sich viel besser.

Es gibt genügend Möglichkeiten sich anders zu informieren.

So nun wünschen wir Dir und Deinen Lieben schöne Feiertage aus dem sonnigen (seit 14 Tagen) Bayern.

Uschi und Henry

Kap Horn hat gesagt…

Hej Uschi und Henry

Danke, fuer sowohl, als auch...und ja, zu viel von diesem ganzen "Mediagebrause" macht nur den Kopf wirr.
Ganz abgesehen wie es den Stress bei den Menschen steigert...den sich viele "freiwillig" antun.
Der Flieger landet und das erste das 98% der Passagiere machen: Handy aus der Tasche und "aufkoppeln".

Wer meint das dies so wahnsinnig wichtig sei...

Aber was ganz anderes:
Morgen Nachmittag um 17:11 UTC ist Wintersonnenstand.

Wenn das mal kein Grund zum Feiern ist...;-)

In diesem Sinne!

Schöne Feiertage

Kap Horn