15. Dezember 2016

Schlicht und einfach...

wohltuend.

- Ich will raus, will weg von allem was Nachrichten, Internetz und Zeitung heißt (mit dem Fernsehen habe ich keinen Vertrag mehr), weg von allem Schlechten was sowohl Schweden als auch die Welt betrifft.

- Nein, ich will nicht die Augen und Ohren zumachen, allerdings eine Pause von allem...ja, das will ich.

- Das kleine Haus empfängt mich mit fünf Grad Plus, mehr als ich erwartet habe. Die Sonnenfänger tragen dazu bei!

- Schnell ein Feuer im Wohnzimmer (weil die Erfahrung mir gezeigt hat: wenn der Ofen nicht zuerst erwärmt wird, dann raucht es dort hinein),


- dann erst ein Feuer im Küchenherd.
Es dauert gar nicht lange und der Ventilator läuft, es raucht auch nicht mehr rein so wie die Jahre vorher.

- Nach einer Stunde kann ich meine Jacke ausziehen, nach zwei Stunden die Mütze und nach drei Stunden meine Schuhe gegen Schlappen tauschen.
Es ist warm im Haus!
Und von meinem Sonnenfänger der nach Süd-Westen ausgerichtet ist kommen 25 Grad in´s Haus.

- Ausser die Feuer zu unterhalten mache ich schlicht und einfach: nichts...oder doch, schaue dem Weg der Sonne nach im Haus...lasse der Zeit und mir die Zeit da zu sein.

- Und da die Bienen auch die beiden vergangen Winter überlebten, so mache ich mir den dritten Winter weniger Sorgen...


- Warum sollte ich auch? Sie werden das schon meistern!

- Kein elektrisches Licht, kein Radio, kein Buch...und um halb neun ist "Feierabend" und es folgen zehn Stunden ungestörter Schlaf...weg von der Welt, und dennoch so nahe: wie wohltuend!

- Schlicht und einfach: ein Wintertag!

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25. November 2016

Das Wetter: klug bis unklug

Viele Gedanken haben mich die vergangen Zeit beschäftigt.

- Ein großer Teil beschäftigte und beschäftigt mich mit den Bienen.
So habe ich diesen Sommer acht neue Schwärme fangen können.
Sechs davon konnte ich in meinen neugeschreinerten Beuten beherbergen, einen habe ich verkauft und einen verschenkt.
Und wieder stehe ich in meiner kleinen Werkstatt und schreinere an mindestens drei neuen Beuten für die kommende Säsong.
Außerdem wurde ich als Vorsitzender im Verein der nahe Svenserum liegt gewählt.

- Ich habe alle Jahre versucht so gut es mir möglich erschien mich von der Politik fernzuhalten in meinen Beiträgen.

- Aber in diesem ist es mir nicht mehr möglich, denn:
ein noch grösser Teil meiner Gedanken kreist um die Situation in Schweden denn was in diesem Land geschieht ist für mich schwer zu begreifen.

- Vor meinen Augen zerbröckelt das Land!

- Egal wohin ich schaue, so fällt das "alte Schweden" so wie ich es vor mehr als dreißig Jahren und nach und nach schätzen gelernt habe auseinander.

- Egal ob Schule, Krankenwesen, Eisenbahn, Polizei, Rechtswesen, zerbröselt vor meinen Augen.
Die vergangenen Jahre ist die Bevölkerung mit mehr als 15 % angestiegen, aber nicht die Anzahl Wohnungen, nicht die Anzahl Ärzte, Schwestern, Richter, Vorschulen, Polizei, Zahnärzte, Kindergärten, Wasser- und Abwasserversorgung, und, und, und.
Einzige Ausnahme: die Steuern.
Das Land mit den weltweit höchsten Steuern hat es geschafft diese weiterhin zu erhöhen.

- Und das in einer Zeit wo Hochkonjunktur im Lande herrscht!

- Aber auch das reicht nicht aus, denn um das Budget zu "balancieren" so leiht man sogar noch Geld.

- Was mich allerdings am meisten beunruhigt: das freie Wort, die freie Meinung, wird mehr und mehr beschnitten.
Wer nur eine berechtigte Frage stellt die "unbequem" ist, wird sofort als "Nazist-Faschist-Rasist-Frauenhasser-Populist-und- was-weiß-ich-nicht-alles" von denen beschrien die meinen die vorherrschende Meinung zu "besitzen".

- Die ehemals freie? Presse, TV und leider auch Radio (obwohl ich sagen muss: der schwedische Nachrichtenkanal ist noch immer der Kanal den ich viele Stunden am Tag höre, Fernsehen ist bei mir völlig Nebensache geworden)  ist alles andere als frei, sondern hat sich selbst zur "Meinungsverbreiterinn" gemacht...von kritischer Reportage keine Spur mehr.

- Ich finde mich auf ein Mal in einem Staat wieder, der Assoziationen an die DDR aufkommen lässt.

- Irgendwas ist faul...und das nicht nur im Staate Dänemarks, sondern noch fauler in Schweden.

- Tut mir leid dass mein erster Beitrag seit vielen Monaten alles andere als positiv ist...ich selbst bin mir noch immer nicht im klaren mit dem was in der Welt passiert, kann die Zeichen nicht richtig deuten.
Völkerwanderung ist allerdings, wie mir scheint, ein Schlüsselwort.
Es wäre ja nicht zum ersten Mal in unserer Geschichte.

- Nur so viel: ich bin nicht mit der Art der Asylpolitik in Schweden einverstanden...und morgen treffe ich dann zu dritten Mal innerhalb kurzer Zeit Yaman und Admin von Damaskus um ihnen den Start in Schweden zu erleichtern...


- Da soll mal einer klug draus werden...

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PS 
Doch, ein wirklich positiver Nachtrag...die beinahe drei Jahre seit ich an Land bin, so haben "Skip" und ich ungefähr viertausend Kilometer zusammen verbracht...DS



-Da ist ausruhen im Sonnenschein angebracht...

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13. Juli 2016

"Quellenangabe"

Während die eine Quelle fließt, so ist die andere versiegt.

- Der Winter war sehr schnee- und der Frühling sehr regenarm an der gesamten südlichen Ostküste.
Schon vor Monaten wurde daher Bewässerungsverbot in der Stadt ausgerufen.

- So ist also auch dieses Jahr wieder ein Mal der Brunnen auf Svenserum versiegt.
Es ist sicherlich nicht der erste trockene Sommer hier und ich frage mich wie die Familie die hier ein Mal wohnte dies klar bekommen hat, zumal sie nicht nur selbst Wasser brauchten, sondern auch die Tiere auf dem Hof (und wenn es nur ein paar Schafe waren).

- Noch fließt die Quelle weiter unten im Tal, wenn auch nur spärlich.

- Dafür fließt eine andere Quelle um so reichlicher!


- Die ersten fünfzig Kilo Honig habe ich ernten können und mit etwas Glück kommen noch ein Mal so viele dazu dieses Jahr.

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6. Juli 2016

Bevölkerungsexplosion

Es wurde ein "reicher Frühling".

- Vergangenes Jahr ist es mir geglückt vier eigene Schwärme zu fangen und meine beiden Bienengärten (Stadt und Svenserum) damit zu erweitern.

- Dieses Jahr wurden es dann acht Schwärme und obwohl ich gut vorbereitet war, so stand ich plötzlich zwei Tage in der Werkstatt damit keine Wohnungsnot auftrat.


- Und ich hatte das Glück dieses unglaubliche Erlebnis, die "Geburt" eines Schwarmes bis hin zum Fangen und dem Einzug in eine neue Beute, gleich vier Mal beiwohnen zu können, ein mächtiges Naturschauspiel das für mich unvergesslich bleiben wird.

- Da "rinnen" die Bienen wie Weizenkörner aus dem Flugloch und steigen vier, fünf Meter in die Luft, erfüllen den ganzen Garten oder einen grossen Teil der Lichtung, beherrschen den Luftraum für zehn Minuten, eine viertel Stunde, mit ihrem Brausen.
Eine Wolke, die nach Citrus riecht, aus gut und gerne 25.000 Bienen pendelt hin und her bis sie einen Platz findet um sich zu einer Traube zu sammeln wobei das Brausen in der Luft noch mehr zunimmt.

- Ich konnte mitten drin stehen, Sandalen, lange Hose, T-Shirt und nicht einen Stich dabei abbekommen!


Der grösste Schwarm für dieses Jahr.

- Damit mir die "Bienenbevölkerungsexplosion" nicht über den Kopf steigt, so habe ich einen Schwarm verschenkt, einen anderen und zwei Völker verkauft und bin nun bei siebzehn eigenen Bienenstöcken angelangt.

- Aber es sind nicht nur die Bienenvölker die sich vermehren (und deren Anzahl dennoch leider abnimmt), sondern auch die "Menschenvölker".

- Während die Bienen seit 30 bis 40 Millionen Jahren ein Zusammenspiel mit der Natur eingegangen sind, so arbeiten wir seit nur ein paar tausend Jahren dagegen.

- Während die Bienen die Welt zum blühen bringen, so bringen wir die Welt zum welken in kürzester Zeit und mit zunehmender Geschwindigkeit.

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21. Februar 2016

Vom einen...

zum anderen...

- Da ja "Svenserum" keine Stromleitung hat, so führte dies zum lernen vom Umgang und der Installation  von Sonnenpanelen um den eigenen Strom herzustellen.

- Da aber im Winter nur sehr wenig Energie von dort geliefert wird, setzte ich mich mit der Windkraft auseinander und ein Windrad kam dazu.

- Kann man heiße, oder zumindest warme, Luft auf eine einfache Weise mit Hilfe der Sonne bekommen war die nächste Frage?
Also auf eine Neues diese Möglichkeit studiert, in einem ganz einfachen Rahmen ausprobiert was mich überzeugte und nach und nach entstanden mit einfachen Werkzeugen elf Sonnenfänger die nicht nur bei mir, sondern auch an verschiedenen anderen Stellen ohne bisherige Klagen ihren Dienst tun.

- Und nachdem ich merkte wie viel Energie in der Sonne steckt, vor allem zur hellen Jahreszeit zog der "Drache auf dem Berge" ein und heißes Wasser war vorhanden.

- Vor fast zwei Jahren entschloss ich mich dann einen alten Traum zu verwirklichen und es kamen Bienen auf die Lichtung...die "Sonnenfänger" schlechthin.

- Aber nicht nur die Bienenhaltung will erlernt werden (ganz abgesehen von all den Stunden in der Werkstatt wo der grösste Teil der Ausrüstung zu Stande kommt), sondern auch die Ernte und Verarbeitung vom Honig ist ein Kapitel für sich und vergangenes Jahr sammelte ich darin meine ersten Erfahrungen.

- Und diesen Winter bin ich dabei die ersten Erfahrungen in der Kunst des Kerzengießens und seit heute dann auch die des - ziehens zu lernen.


- So führt das eine zum anderen...

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6. Februar 2016

Da habe ich den Salat!

Jetzt mach ich es mal so wie die Fern- und Radiosender!

- So mit die einfachsten und billigsten Programme in diesen Medien sind solche wo gekocht wird.

- Naja, "köcheln" werde ich nicht gerade, sondern hier geht es nach dem Motto: "Da habe ich den Salat!"

- Da mir ja schon immer irgendwie einfache Lösungen zugesagt haben, so bin ich dann wieder ein Mal auf "Kimchi" gestoßen.
Wieder ein Mal, weil das erst Mal war vor Jahren an Bord als ein philippinischer Steuermann das vorbereitete, ich natürlich probierte und direkt prima fand.
Ich mag´s gerne scharf.

- Im Winter ist das mit Salat ja nicht so leicht, es sei denn man kauft irgendwelchen geschmacklosen, treibhausgezogenen...was ich nicht möchte (und von Sauerkraut bin ich nicht so begeistert).
Außerdem hält er sich ja nicht so lange.

- Die Lösung für mich: ein Chinakohl, ein einfaches Rezept, (es gibt jede Menge davon im Netz) schnelle Zubereitung, schon habe ich ungekochten, knackigen Kohl in einem Glas das sich leicht eine Woche und länger im Kühlschrank hält und zu sehr vielen Gerichten passt!


- So habe ich nun schon seit Wochen immer wieder ein Glas voller "Kimchi" griffbereit...

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31. Januar 2016

Und es wird Licht

Ja, nicht nur dass der Januar heute zu Ende geht und das Licht merkbar wieder zurückgekehrt ist...

- sondern auch ein anderes Licht ist bei mir aufgegangen.
Ja, sogar mehr als eins.

- Gestern bekam ich eine Gießform für Kerzen, komplett mit Docht und allem, geschenkt...und fing natürlich direkt an diese auch auszuprobieren.
Ich hatte ja schon vorher mal ein paar Kerzen in einer Plastikdose gegossen, aber die Brennqualität hatte leider zu Wünschen übrig gelassen da Docht und Kerzendicke nicht harmonierten.

- Heute dann, ermuntert durch das Resultat von gestern, direkt weit gemacht und die ersten zehn Bienenwachskerzen sind fertig, und ich habe noch Wachs für ungefähr fünfzehn mehr.

- Dank den Bienen also noch ein Schritt weiter zur Selbstversorgung, und diesmal nicht mit Süßem, sondern mit Licht!


- Und wenn diese Art von Kerzen damals für die Kirche gut genug waren, so sind sie es für mich allemal!

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27. Januar 2016

Erleichtert

Zur Abwechslung mal Freude pur...

- Gestern waren es sieben, und heute sogar acht Grad plus.
Also die Möglichkeit mal bei meinen Bienen nach dem Rechten zu schauen.
Ein Blick von oben stört nicht viel und gibt mir die Gelegenheit zu sehen wie viele Bienen den Winter überlebt haben und ob die Speisekammer noch gefüllt ist.

- Meine vier Völker in der Stadt leben alle noch, bei einem, habe ich die Futtervorräte ergänzt, nur so zur Sicherheit.

- Dann heute meine anderen neun Völker auf der Lichtung von oben geöffnet und auch hier leben noch alle Völker.
Ich fühlte mich richtig erleichtert danach.

- Das waren für mich schöne Neuigkeiten und ich habe mich wirklich darüber gefreut.

- Der Winter ist zwar noch nicht vorbei und die kritische Zeit wo die Winterbienen durch die neue Brut ersetzt werden kommt erst noch, aber es geht schon aufwärts.
Mindestens drei Völker sind schon stark am Brüten was ich an Hand der Wärme die von ihnen ausging spüren konnte.

- Aber wirklich schön war das seit Monaten vermisste Gesumme heute zum ersten Mal wieder zu erleben.

- Eines der Völker war tatsächlich schon eifrig am fliegen um sich zu erleichtern.
Das hat nicht nur den Bienen gut getan, sondern auch mir.


- Das zu erleben war für mich heute Freude pur!

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22. Januar 2016

Eingeschu(h)lt

Vor ungefähr einem halben Jahrhundert wurde ich "eingeschult"...damals, in die aller erste Klasse...und bekam, völlig unbewusst darum, ein "Füllhorn"

-Und vor einem drittel Jahrhundert wurde ich "eingeschuhlt", damals, als ich als ein-Wanderer nach Schweden kam.

- ?

- In Schweden zieht man die Schuhe aus wenn man ein Haus oder eine Wohnung betritt!
Das habe ich schon bevor ich je eines Heim in Schweden betrat als Vorhandsinformation bekommen!
Denn ohne, hätte ich direkt einen "faux pas" begangen...ich wäre schlicht und einfach "aufgetreten so wie man es nicht soll".

- In Schweden zieht, oder, zumindest noch vor einem drittel Jahrhundert zog, man die Schuhe aus...damit man keinen Schnee, Lehm oder sonstigen Dreck ins Haus zieht.

- Einleuchtend!

- Aus Deutschland kommend hatte ich eine andere Schule und andere Werte gelernt.

- Schuhe auszuziehen ist selbstverständlich geworden, denn...
wenn in Schweden (oder Rom) mach´s wie die Römer (oder die Schweden).

- Dabei ist der Gedanke der gleiche.

- Ob so, wie am Eingang einer Mosche...


- oder so, wie in einem Eingang zu einem Haus in Schweden.


- Dahingegen, wer solche Schuhe an den Füssen hat für den gelten diese Idéen und Gedanken nicht.


- Wer solche Fußbekleidung tragen muss, hat ganz andere Gedanken was das (Über)-Leben betrifft.

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20. Januar 2016

Selbstversorgung

Schon mit siebzehn Jahren tauchte bei mir der Gedanke an Selbstversorgung auf.

- Damals konnte ich einen brachliegendes Stück Land einer Gärtnerei bearbeiten um Gemüse zu ziehen und John Seymours Buch über die Selbsthaushaltung gab meinen Träumen reichlich Nahrung.

- Doch wie es mit Träumen nun Mal so ist: man erwacht daraus und die Wirklichkeit sieht meist ganz anders aus.
Zum einen fehlten die Voraussetzungen in Form von Können und Wissen. Zum anderen auch das nötige Startkapital für "Haus und Hof".
Vielleicht mangelte es auch am festen Willen...

- Allerdings, der Traum wurde nie völlig aufgegeben.

- Und jetzt, vierzig Jahre später bin ich tatsächlich ein kleines Stück weiter auf dem Weg der Selbstversorgung gekommen.


- "Haus und Hof" sind da und gerade dass es nicht an Wasser, Strom oder ein anderes Netz angeschlossen ist hat mir direkt gefallen.

- Mittlerweile produziere ich also nicht nur meinen eigenen Strom, das Feuerholz oder einen kleinen Teil der Kartoffeln, Möhren und Erdbeeren (dieses Jahr wird die Anbaufläche vergrößert) sondern Dank den Bienen bin ich tatsächlich völlig selbstversorgend mit Honig geworden.
Ja, es gab sogar mehr Honig als ich selbst verbrauche.

- Dabei ist mein eigener Verbrauch an Honig sehr stark gestiegen.
Einen "süßen Zahn" hatte ich schon immer aber seit der Honig im Überfluss vorhanden ist, so reicht ein Teelöffel und schon ist es gut.

- Süßigkeiten kaufe ich jetzt nur noch sehr, sehr selten. Warum auch, wo doch bei mir der Honig fließt!


- Und das im wahrsten Sinne des Wortes.

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11. Januar 2016

Lange Schatten

Die Zeit der langen Schatten neigt sich auch diesen Winter wieder dem Ende entgegen.

- Drei Wochen vor und nach der Wintersonnenwende sind sie selbst mitten am Tag wirklich lang, denn die Sonne steht zur Mittagszeit gerade mal ungefähr sieben Grad über dem Horizont.

- Das ist die Zeit an der auch die Sonnenkollektoren nicht sehr viel Ertrag bringen und alles läuft auf "Sparflamme".

- Naja, nicht alles, denn wenn die Temperaturen ein gutes Stück unter Null sinken, dann laufen weder meine Öfen noch die Bienen auf kleiner Flamme sondern ganz im Gegenteil.
Da will es dass meine Holz- und die Honigvorräte der Bienen gut gefüllt sind.

- Noch zwei Tage und dann wird der tägliche Unterschied der Sonnenbahn merklich grösser.
So ist der Tag nur eine Woche später auf meinem Breitengrad schon eine halbe Stunde länger geworden.

- Nicht umsonst feiert man also "St Knuts Tag" in Schweden, Norwegen und Finnland.
Spätestens da wird alles was so zur Weihnachtszeit gehört wieder eingepackt.
Dass man also gerade den Tag der drei Wochen nach Weihnachten kommt feiert ist für mich leicht zu verstehen, denn


- dann ist die Zeit der "langen Schatten" erst ein Mal wieder vorbei!

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5. Januar 2016

Ausgeschlafen...?

Und wieder ein Mal kommt das Licht zurück!

- Mitten im Winter blinzelt mein "gewachtes" Auge so gegen halb acht dem Tag entgegen.
Und jetzt tut es das schon so gegen sieben Uhr in der Früh.

- Ich habe ja die Freiheit dem Rhythmus des Sonne zu folgen...und wieder ein Mal wird mein Tagesanfang früher.

- Gestern kam der erste Schnee für diesen Winter, mit einer Kälte die gut getan hat.

- Heute war ich dann in "Svenserum" um nach dem Rechten zu schauen, aber vor allen, um nach dem Rechten bei den Bienen zu hören!...und es hat sich gut angehört, alle Völker leben noch!

- Ich habe immer gedacht dass ich diesen Platz verändere, aber meine Versuche sind nichts im Vergleich was die Bienen innerhalb von nur zwei Jahren zustande gebracht haben.

- Noch nie habe ich unter allen diesen Jahren auf der Lichtung so viele Tannenzapfen an den Bäumen gesehen wie dieses Jahr.

- Und das ist nur ein kleiner Teil was diese Insekten zu Stande gebracht haben*.


- Ähm...ich glaub, ich muss mir erst Mal den Schlaf aus den Augen reiben bevor ich weiter schreiben kann...und dann mich hier erst Mal berichtigen: 

*Nadelbäume werden nur durch Wind befruchtet und nicht durch Bienen.
Das Gleiche gillt dann auch für die Haselnuss von der die Bienen allerdings Pollen sammeln.



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