25. Februar 2017

Ein Bogen...

"Hej!"

Mit diesem kurzen Wort stand auf ein Mal ein alter Bekannter in der Tür.

"Komm rein" sage ich nur und lege mein Buch zur Seite, denn ein Buch ist schon immer für mich gute Gesellschaft in dem kleinen Haus im Wald in dem ich meist alleine bin.

"Hast Du was dagegen wenn ich Dein Haus wähle für ein Treffen?"

"Das kommt darauf an für wen Du hier ein Treffen veranstalten willst?"

"Ganz einfach: nur für alte, menschliche Bekannte."

" Du hast freie Hände."

. Denn diesem Bekannten vertaue ich auf sein Wort.

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So fing das Ganze an.

Und da Zeit wenig Rolle für uns beide spielt, so wurde das Treffen auf den Frühlingsanfang den 21sten März bestimmt.

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Was da nun passieren mag (es sind ja noch beinahe vier Wochen bis dahin) und ob ich darüber berichten kann stellt sich noch heraus...

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Es mag sein dass dieses Treffen im Sande verläuft, es mag sein dass mir die Kraft fehlt darüber zu berichten...

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Auch das wird sich noch herausstellen, so wohl für Dich als auch für mich.


- Der Bogen ist zumindest gespannt.

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Kommentare:

Martina/sysnigglar.blogspot.de hat gesagt…

Hallo Käpt´n, ich denk, daß es ein sehr schönes Treffen wird.

Halsning
Martina

Eberhard Klotz hat gesagt…

Sind es vielleicht die Bekannten vom 18. Oktober 2013? - Oder die Gesellschaft vom 14. Dezember 2010?
Bestiimt hast du, damit der Bogen gespannt bleibt, deshalb kein Foto eingefügt, jedenfalls sehe ich nur einen weißen Rahmen ohne Foto
Gruß eberklotz

Kap Horn hat gesagt…

Hej Martina

Ob es ein schönes Treffen wird?
Dessen bin ich mir nicht sicher.
Und ich bin nicht der Gastgeber sondern nur der, der seinen Haus zur Verfügung stellt.

so wie Eberhard seine Werkstatt...

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Hej Eberhard

Lassen wir uns mal überraschen wer da so kommt....dass Du ein blankes Bild hast hängt irgendwie mit Deinem browser zusammen.
Ich sehe das Bild bei Google....

wie geschrieben, ist ein alter Bekannter der einlädt.

Danke für gestern, war gut in Deiner Werkstatt!

Und ein Danke an Margareta für den selbstgebackenen Kuchen.

Manfred

Anonym hat gesagt…

Der Bogen war gespannt, vielleicht ist der Pfeil schon weiter geflogen. So wie die Zeit.

Ich hab mal wieder hereingeschaut und Deine letzten Beiträgen haben mich wie so oft mal wieder mitten ins Herz und in die Seele getroffen.

Leider habe ich meinen Ruhepol und meine persönliche Einsiedelei noch immer nicht gefunden, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf meinem Platz noch zu begegnen und ihn mit meinen Ideen zu meiner Heimat zu machen.

Herzliche Grüße - an den sympathischen, inspirierenden Käppi - von Twister

Kap Horn hat gesagt…

Hej Twister

Tja, sieht ganz so aus als wurde nichts aus dem "Bogen spannen".
Irgendwie ist meine Inspiration schon länger in einer totalen Flaute.

Naja, als"alter Seemann" weiß ich: keine Flaute (und auch kein Sturm) währen für immer!

Bis dahin "dümpele" ich was das Schreiben betrifft einfach weiter vor mich hin.

Gruß

Käppi

mia hat gesagt…

Hallo Kapitän,

tut manchmal richtig gut wenn es mal "nur so dahin dümpelt".
Kann auch richtig entspannend sein. Ich habe meinen Blog schon lange aufgegeben. Vielleicht fange ich ja mal irgendwann wieder an ....
Wenn ich Ü 70 bin - oder Ü 80 :)

Liebe Grüße in den Norden

Maria aus Franken

Kap Horn hat gesagt…

Hej Mia

Tja, dahindümpeln tu ich ja ganz klar was mein Schreiben betrifft...ist nicht gerade leicht wenn die Welt sich in eine Richtung dreht die mir ganz und gar nicht zusagt.

Es sind starke Kräfte unterwegs, unterwegs so weit, dass sie bis hoch in den "hohen" Norden gedrungen sind.
Ich bin mir noch immer nicht im klaren was das alles beinhaltet...dass Schweden, so wie ich es einstmals kennengelernt habe der Vergangenheit angehört?

Das Land ist in meinen Augen schlicht und einfach vergewaltigt worden...und das geschieht im wahrsten Sinne des Wortes mittlerweile täglich...

Irgendetwas läuft völlig aus der Bahn...und wenn ich weiter schreibe, dann wird es "politisch" und die Zeit des "simply living" ist damit endgültig vorbei!

Genauer genommen: die Zeit ist vorbei.

Ich dachte mal: ich bin weit ab vom Schuss" aber das war nur "Denkste".

Man ist dabei diese ehemals beispielhafte Land aus mir unerklärlichen Gründen zu Grunde zu richten.
Man lädt ohne Unterschied zu machen Menschen mit islamistischen Hintergrund ein um durch Generationen geschaffenem Wohlstand teilzunehmen ohne auch nur die geringsten Ansprüche zu stellen.

Mia, ich finde mich nach über dreißig Jahren in einem Land wieder, dass sich der Diktatur mit riesen Schritten nähert.
Diese Land ist schlicht und einfach dabei den Überblick zu verlieren und dann tritt Gewaltherrschaft zu Tage.
Nein, nicht mit Waffen sondern viel subtiler...

Kein wunder dass mir die Worte fehlen und ich nicht weiterhin über das "einfache Leben" schreiben kann während ich in mich in einem Land wiederfinde dass auf Messers Schneide steht!

Aber von dem einen zum anderen...mittlerweile bin ich bei neunzehn Bienenvölkern angelangt...es lebt also um mich herum!

Herzlich

Kap Horn

Achim hat gesagt…

Lieber Manfred,
ich hatte mir schon Sorgen gemacht und bin froh, dass es wenigstens über die Kommentar ein Lebenszeichen gibt.
Dein Blog ist mir ein Lichtblick in meinem grauen Arbeitsalltag.
Jedes Mal wenn ich deinen Blog öffne und dein Foto von Svenserum sehe, bestärkt es mich in meiner Erkenntnis - so muss das Leben sein.

Ich bin jetzt seit zwei Wochen aus Kanada zurück und könnte schon wieder los. Leider muss ich theoretisch noch 13 Jahre arbeiten :-(
sofern mir nichts einfällt. Arbeitszeit habe ich schon reduziert um die Lebenszeitverschwendung auf ein erträgliches Maß zu reduzieren.

Es ist einfach schön, wenn man nur sein kann und den Tag und die Natur bestimmen lässt was passiert.

Leider, und da stimme ich dir zu ist die Entwicklung in Europa nicht wirklich geneigt mich optimistisch zu stimmen.

Das hatte mich auch bewogen - sehnsuchtsvoll durch deine vielen Beiträge in deinem Blog unterstützt - mir mit einem Freund ein Haus in Kanada zu suchen. Fernab von dem europäischen Trubel. Dort ist auch nicht alles optimal, aber die Menschen sind noch entspannt und man kommt gut miteinander aus.

Ich sehne schon die Zeit herbei, wenn ich mal länger als nur dreieienhalb Wochen da bleiben und Projekte starten kann.

Ich freue mich, das deine Bienenvölker sich so vielfältig vermehrt haben und dir weiterhin Freude bereiten.

Was kann man machen um der negativen Entwicklung Entwicklung einhalt zu gebieten? Ich fürchte fast, nix. Aber irgendwie ist es mir auch nicht genug meine Schäfchen irgendwie uns Trockene zu bringen und alles seinen Lauf gehen zu lassen. Jetzt sind ja bald wieder Wahlen in Deutschland und ich bin echt ratlos.

Nun ja, eigentlich wollte ich dir nur schreiben, dass ich froh bin, dass es dich gibt und ich deinen Blog gefunden habe - nun ist es doch ein wenig mehr geworden...

Mach es gut und lass dich nicht allzusehr betrüben.
Liebe Grüße
Achim